F-Wurf

F-Wurf vom Feuer der Freude

 

* 14. März 2019

9 Welpen
4 Rüden sm
5 Hündinnen sm

Mutter: Jarina vom Toppwald
Vater: Ergath vom Roorwis

Wurfabnahme-Protokoll (die Welpen sind 10,5 Wochen alt)

 

14. März 2019 – Neunfaches Feuer der Freude

 

Wir sind einfach nur glücklich! Heute hat unsere Jarina den zweiten Wurf vom Feuer der Freude geboren – den F-Wurf: 9 Welpen, alle schwarzmarken, 4 Rüden und 5 Hündinnen.

Alles ist gut gegangen, die Welpen hatten die gewünschten Geburtsgewichte, die Mutterhündin ist wohlauf, schaut bestens zu ihren Jungen und die Welpen gedeihen wunderbar.

 

4. April 2019

 

Heute sind die F-lis vom Feuer der Freude 3 Wochen alt, und diese Aufnahme wäre heute nicht mehr möglich, denn die Welpen haben mittlerweile ihre Geburtsgewichte verdreifacht und laufen schon wacker herum.

Konkret: Sie wiegen zwischen 1350 und 1800 Gramm, haben die Äuglein längst geöffnet und erkunden bereits die Welt ausserhalb der Wurfkiste. Wenn Jarina auch immer noch säugt, mussten wir schon vor geraumer Zeit etwas nachhelfen mit Schöppelen, und seit gestern bekommen sie rohe Hackfleisch-Bällchen und ein bisschen eingeweichtes Welpenfutter.

Noch haben wir die Jungmannschaft in der Wohnung behalten – der Frühling ist nämlich wieder dem Winter gewichen, und es hat über Nacht eine rechte Menge geschneit. In der warmen Stube gibt es jedoch genug zu entdecken; vorab die acht Geschwister, mit denen man ja schon ein bisschen spielen und sogar einen kleinen „Zweikampf“ austragen kann. Auch reagieren die Welpen nun vermehrt auf vorbei huschende Schatten und Geräusche und geben manchmal deutlich erkennbare Bell-Laute von sich.

Alle Welpen haben gute Plätze bei netten Familien, und wir freuen uns sehr auf die vielen grossen und kleinen Gäste. Zwar haben wir schon einige Besucher empfangen, der grosse Ansturm geht aber erst nächstes Wochenende richtig los.

 

25. April 2019

 

Die Hündchen sind 6 Wochen alt und schon richtige kleine Hovawarte. Sie haben den Garten erobert, fressen täglich 5 Mahlzeiten aus dem Napf und verbringen nur noch die Nacht im Haus. Vor einer Woche hat Jarina mit Säugen aufgehört, und Muttermilch und Welpenbrei haben wir ersetzt mit Fertigfutter, Hausmannskost, Hackfleisch und allerlei Kauartikeln.

Farokkh, Faruk, Faros, Filou, Finja, Feya, Flame, Fanta und Farah entwickeln sich wunschgemäss. Dieser Meinung sind nicht nur wir; auch die Kontrolleurin vom SHC hatte anlässlich der zweiten Wurfkontrolle nichts zu bemängeln.

Neben vielen anderen Besucherinnen und Besuchern war der Vater der Welpen, Ergath vom Roorwis, aus der Ostschweiz angereist, um seinen Nachwuchs zu begutachten. Nach hundeväterlicher Manier war er allerdings von der Jungmannschaft weniger entzückt als seine Zweibeiner.

 

23. Mai 2019

 

Heute ist unser F-Wurf genau 10 Wochen alt und hat einiges an Erfahrungsschatz dazu gewonnen: Im Alter von 7,5 Wochen haben wir angefangen, mit ihnen Ausflüge ausserhalb des Welpengeheges zu unternehmen.

Wir führen die Jungmannschaft jetzt regelmässig spazieren durch Feld und Wald, haben sie an „Gstältli“ und Leine gewöhnt und sie auch schon mit Autofahren vertraut gemacht. Zum Impfen und Chippen haben wir den ganzen Wurf zum Tierarzt gebracht, wo die Kleinen Gelegenheit hatten, zum ersten Mal in einem Lift zu fahren. Und vorgestern waren wir mit ihnen in Konolfingen am Bahnhof, wo sie in sicherer Obhut von uns und Mama Jarina das bunte Treiben auf einem Perron erleben durften.

Natürlich haben wir auch immer viel Besuch, was nicht nur der Sozialisierung der Welpen zugute kommt, sondern auch für uns Unterstützung bedeutet. Die Hündchen haben sich nämlich zu sehr aktiven, aufgeweckten und lebhaften kleinen Hovawarten entwickelt, was insbesondere auf den Spazierrunden einem Sack Flöhe zu hüten gleichkommt.

Vor gut einer Woche hat uns Jarinas Züchterin Annette mit ihrer Hündin Biloxi besucht. Biloxi ist die Mutter von Jarina und damit die Grossmutter der Welpen. Jarina hatte sich enorm gefreut über das Wiedersehen mit ihrer Ziehfamilie. Und wir haben einmal mehr gestaunt, wie souverän die beiden erwachsenen Hündinnen auch unter diesen „erschwerten Bedingungen“ miteinander umgingen und wie selbstverständlich sie die 9 „Flöhe“ im Griff hatten und sich abzugrenzen wussten.

 

24. Juni 2019

 

Im Alter von 11 bis etwas mehr als 12 Wochen sind unsere Welpen einer nach dem anderen zu ihren zukünftigen Zweibeinern gezogen. Vorher haben wir aber noch zwei lehrreiche Ausflüge unternommen. Und natürlich war die stv. Zuchtwartin des SHC hier zur letzten Kontrolle, der sogenannten Wurfabnahme. Sie beurteilte den Wurf in jeder Beziehung als gelungen, was uns sehr freut und mit Stolz erfüllt.

Das Wurfabnahme-Protokoll als PDF.

Die F-lis haben sich problemlos im neuen Zuhause eingelebt, und die Rückmeldungen der neuen Besitzerfamilien sind durchwegs positiv. Alle sind glücklich mit ihren neuen Lebensgefährten auf vier Pfoten. Zwar hat Fanta ihren Lebensplatz erst im zweiten Anlauf gefunden bei einer Hovawart erfahrenen Familie nicht weit weg von uns, und sie wird jetzt Funny gerufen.

Bevor die Welpen ausgezogen sind haben wir noch zwei aufregende Ausflüge mit ihnen unternommen. Einmal fuhren wir mit Hilfe von Verwandten und Nachbarn mit dem Auto nach Münsingen, wo wir den Zug nach Rubigen nahmen, um dann mit dem Bus wieder zurück nach Münsingen zu reisen. Beim Bahnhofshop in Münsingen kam es zu einer lustigen Begegnung: Tom kam mit Jarina an der Leine um die Ecke und traf auf eine Französische Bulldogge, die Jarina lauthals verbellte. Als dann unverhofft unsere 9 Welpen auftauchten, erschrak die rotzfreche, kleine Französin dermassen, dass sie sich hinter einem Kübel versteckte und in geduckter Haltung wartete, bis die Hovawart-Gefahr vorbei war.

Ein anderes Mal machten wir mit den nunmehr noch 7 Welpen einen Ausflug an die Aare mit Restaurantbesuch im „Campagna“. Wagemutig stürzte sich die ganze Rasselbande Richtung kühles Nass und zwar an einer Stelle, wo die Aare schon recht zügig daher kommt. Toms Herz blieb schier stehen, weshalb er zu einem kühnen Sprung ansetzte, um die Hündchen zu retten. Doch diese paddelten bereits eifrig ans Ufer, entstiegen den „Fluten“, schüttelten sich und spielten vergnügt am Strändchen weiter.